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Der frühere Pfarrer der Thomaskirche in Leipzig Christian Wolff kennt die besondere Situation in den neuen Bundesländern seit der Wende aus eigener Erfahrung.

Am Montag, den 16. April 2018, 20 Uhr spricht er im Schönberger Forum:

Umbruch und Aufbruch – Kirche in der säkularen Gesellschaft

Wer unmittelbar nach der Friedlichen Revolution 1989/90 und nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 in Ostdeutschland als Pfarrer aus Westdeutschland kommend tätig wurde, hat erlebt, was es heißt: Kirche in einer säkularen Gesellschaft zu gestalten. Denn nach 40 Jahren Marginalisierung der Kirche durch den SED-Staat stand eine Neuorientierung der kirchlichen Arbeit an – in einer Gesellschaft, die sich in einem rasanten Veränderungsprozess befand und befindet - unter Menschen, die bis heute um ihren Platz im vereinten Deutschland ringen; in einer Kirche, die in eine Minderheitssituation geraten sich in einer multireligiösen Gesellschaft zu bewegen hat. Wie dort Glauben leben, Tradition wahren und Menschennähe praktizieren? Am Beispiel der Thomaskirche Leipzig wird Pfarrer i.R. Christian Wolff, der dort gewirkt hat, Perspektiven für die kirchliche Arbeit aufzeigen. 

Das Schönberger Forum

Eine Vortrags- und Diskussionsplattform am Puls der Zeit

Bei jeder Veranstaltung referiert ein ausgewiesener Experte zu einem aktuellen, gesellschaftlich relevanten Thema und diskutiert im Anschluss mit den Teilnehmern.

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 spricht das Forum ein breites - auch kirchenferneres - Publikum an.

Pro Jahr finden etwa fünf bis sechs Veranstaltungen in der Evangelischen Markus-Gemeinde statt, deren Kirchraum sich aufgrund seiner modernen Formgebung auch als Vortragssaal eignet. 

Fester Bestandteil jeder Veranstaltung ist der anschließende Umtrunk, bei dem die Teilnehmer Gelegenheit zum informellen Austausch mit dem jeweiligen Referenten haben. 

Das Schönberger Forum wird seit 2008 von der Kronberg Stiftung unterstützt.

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